Für kommunale Wirtschaftsförderungen, Gründungsnetzwerke und Weiterbildungsinstitute
Alle wollen Start-ups.
Zu Ihnen kommen Einzelgründer.
Und meistens sind das erfahrene Angestellte, die sich nach fünfzehn Jahren im Beruf etwas Eigenes aufbauen. Fachlich stark, unternehmerisch ungeübt. Genau diese Lücke schließen meine Workshops: aus guten Angestellten werden Unternehmer, und aus einer Gründungsidee wird ein Betrieb, der auch im dritten Jahr noch da ist.
Was ich über Ihre Lage annehme
Der Gründungsmix ist selten der, den die Programme abbilden.
Innovative Gründungen, am besten im Team, am besten skalierbar: darauf ist die Förderlandschaft ausgerichtet, und darauf schauen Politik und Presse. In der Beratungspraxis sitzen davon einige wenige. Der Rest sind Einzelgründungen, Nebenerwerb, Nachfolge, Handwerk, Dienstleistung. Solide, oft mit Kundenstamm vom ersten Tag an, aber weder spektakulär noch pressetauglich.
Genau diese Gründungen tragen den Mittelstand von morgen, und genau bei ihnen fehlt am häufigsten dasselbe: unternehmerisches Denken. Wer fünfzehn Jahre angestellt war, hat gelernt, Aufträge zu erfüllen, nicht Probleme zu identifizieren. Preis nach Aufwand, Kunde als Vorgesetzter, Entscheidung erst wenn alles feststeht. Das sind keine Charakterfragen, das sind erlernte Reflexe, und sie lassen sich in einem Workshop bearbeiten.
Sie beraten dabei nicht nur zu Rechtsform und Anmeldung. Sie lotsen durch Genehmigungsverfahren, kennen die Förderkulisse von der NBank bis zum eigenen Kreisprogramm, öffnen Türen zu Kammern, Banken und Kommunen, und in vielen Fällen kennen Sie die Menschen persönlich. Es fehlt Ihnen keine Kompetenz. Es fehlt die Wiederholung: Ein Beratungstermin bringt jemanden weiter, aber er verändert nicht, wie diese Person entscheidet.
Daneben steht die Frage, die selten ausgesprochen wird: was Sie im nächsten Wirtschaftsausschuss dazu sagen. Teilnehmendenzahlen sind schnell geliefert. Ein Satz darüber, was sich bei den Leuten danach bewegt hat, ist es nicht.
Fachlich sind sie fit. Nur unternehmerisch denken sie noch nicht. Hier liegt meine Arbeit.
Was in den Workshops passiert
Aus Angestellten Unternehmer machen.
Ich unterrichte keine Gewerbeanmeldung, keine Rechtsformwahl und keine Antragstellung. Das machen Sie und die Kammern besser. Ich arbeite an den Fragen davor: Was ist Annahme, was ist Tatsache. Welche Frage muss zuerst beantwortet werden. Was kostet die Antwort. Ist die Entscheidung umkehrbar. Was ist bereits da.
Dazu die fünf Strukturen, aus denen ein Betrieb besteht, der nicht bei jedem Auftrag wieder bei null anfängt. Die Teilnehmenden gehen mit einer beantworteten Frage nach Hause, nicht mit einer Materialsammlung.
- Angebot
- Nachfrage
- Lieferung
- Geld
- Entscheidung
Ein Selbständiger erfüllt Aufträge. Ein Unternehmer erkennt ein Problem, baut eine Lösung und ein System darum. Der Weg dazwischen ist lernbar.
Formate und Konditionen
Für beide Gründungsrealitäten.
Alle Preise netto, zuzüglich Fahrtkosten ab Emden. Räume, Einladung und Anmeldung liegen bei Ihnen, das Material bringe ich mit.
Für Einzelgründungen, Nebenerwerb und Nachfolge
60 bis 90 Minuten
Für Gründungswoche, Netzwerkabend oder Jahresauftakt. Funktioniert mit gemischtem Publikum und schwankender Teilnehmerzahl.
3,5 Stunden, bis 16 Personen
Ein Thema, ein Arbeitsergebnis pro Person. Der übliche Einstieg, wenn im laufenden Haushaltsjahr noch etwas Luft ist.
Unternehmerisch denken und handeln
6 bis 8 Stunden, bis 16 Personen, mit Vorabfrage an die Angemeldeten. Plus-Variante mit Auswertung und Textbaustein für Presse und Sachbericht: 1.600 €.
4 bis 12 Termine
Für Gründungszentren und geförderte Projekte mit einer festen Kohorte. Ab drei Terminen 1.200 € je Tag, weil Abstimmung und Vorbereitung nur einmal anfallen.
Für Teams und Innovationsvorhaben
Vom Einfall zum belegten Markt
Zwei Tage nach der Systematik von Bill Aulet, aus den 24 Schritten die ausgewählt, an denen das Vorhaben gerade hängt: Kundensegment, Nutzenversprechen, erster Beleg am Markt.
Geschäftsmodelle und Innovation
Für bestehende Betriebe, Nachfolgesituationen und Teams im Transformationsprozess. Bestehendes Modell prüfen, Alternativen entwickeln, eine Option zur Erprobung auswählen.
Einzelcoaching als Kontingent
5 Einzeltermine
Je 60 Minuten, online oder vor Ort, abrufbar durch die von Ihnen benannten Gründerinnen und Gründer. Ein Auftrag, eine Rechnung, keine Einzelabrechnung.
10 Einzeltermine
Wie oben, abrufbar innerhalb eines Haushaltsjahres. Auf Wunsch mit anonymisierter Kurzauswertung der häufigsten Themen für Ihre Programmplanung.
Für Ihr eigenes Team
Unternehmerisches Denken für Beraterinnen und Berater in Wirtschaftsförderung und Gründungszentrum. Damit die Haltung, die Sie vermitteln wollen, im eigenen Haus geteilt wird.
Bereits durchgeführt
Formate, die gelaufen sind.
Vom Können zum Angebot
Für Menschen, die Erfahrung verkaufen, aber kein eigenes Angebot haben. Wirtschaftsförderungen der Landkreise Diepholz und Vechta.
Entscheiden unter Ungewissheit
Für Gründerinnen in strukturierten Förderprogrammen. Im Rahmen von EXIST Women am GIZ Oldenburg.
Strategic Storytelling for Leaders
Englischsprachig, für internationale Führungskräfte. UNILEAD am C3L der Universität Oldenburg.
Wenn kein Budget da ist
Nicht jede Stelle hat einen Haushaltsansatz für Veranstaltungen.
Zwischen einem Landkreis mit eigenem Investitionszuschussprogramm und einer kreisfreien Stadt, die jede Maßnahme über Projektmittel finanzieren muss, liegen Welten. Drei Wege, die bisher funktioniert haben:
Als Baustein in einem laufenden Projekt
Regionalmanagement, Zukunftsregion, LEADER oder ESF. Sie bekommen ein Angebot mit Leistungsbeschreibung und Zieldefinition, das sich ohne Nacharbeit in den Verwendungsnachweis übernehmen lässt.
Als gemeinsame Buchung mehrerer Partner
Zwei oder drei Kommunen, Kammern oder Netzwerkpartner teilen die Kosten, die Anmeldung läuft über einen Träger. Für Sie sinkt der Anteil, ohne dass am Format gespart wird.
Impuls jetzt, Workshop im nächsten Haushaltsjahr
Sagen Sie mir, wann Ihre Haushaltsanmeldung ansteht. Dann liegt das Angebot mit belastbarer Summe rechtzeitig davor auf Ihrem Tisch.
Ablauf
Von der Anfrage bis zum Sachbericht.
- Schritt 1
Vorgespräch
20 Minuten. Ich frage, welche Zielgruppe Sie erreichen wollen und was bisher nicht funktioniert hat.
- Schritt 2
Angebot
Innerhalb von zwei Werktagen, mit Leistungsbeschreibung, Zieldefinition und Festpreis.
- Schritt 3
Abstimmung
Inhalte und Vorabfrage an die Angemeldeten. Sie geben mir den Rahmen, ich passe die Fälle an.
- Schritt 4
Durchführung
Vor Ort, online oder hybrid. Räume und Einladung bei Ihnen, Material und Moderation bei mir.
- Schritt 5
Nachlauf
Teilnehmendenliste, kurze Auswertung der Rückmeldungen und ein Textbaustein für Presse oder Sachbericht.
Fragen, die im Haus meist zuerst kommen
Das Organisatorische.
Wie läuft die Rechnungsstellung?
Rechnung nach der Durchführung, Zahlungsziel 14 Tage, auf Wunsch mit Ihrer Bestellnummer und dem Vermerk der Kostenstelle. E-Rechnung im XRechnung-Format ist möglich.
Was kostet die Anfahrt?
0,40 Euro je Kilometer ab Emden oder Bahnfahrkarte zum Selbstkostenpreis. Ab 200 Kilometern einfache Strecke kommt eine Übernachtung dazu, die ich vorher im Angebot ausweise.
Wie viele Teilnehmende sind sinnvoll?
Beim Workshop fünf bis sechzehn. Unter fünf fehlt die Vielfalt der Fälle, über sechzehn kommt nicht mehr jede Person mit ihrer eigenen Frage dran. Beim Impuls gibt es keine Obergrenze.
Geht das auch online oder hybrid?
Ja. Online arbeite ich in kürzeren Blöcken und mit derselben Vorabfrage. Hybrid nur, wenn vor Ort jemand die Gruppe betreut.
Und auf Englisch?
Ja, alle Formate. Zuletzt für UNILEAD am C3L der Universität Oldenburg.
Bekommen die Teilnehmenden eine Bescheinigung?
Ja, auf Wunsch mit Ihrem Logo, Datum, Umfang und Inhalten, verwendbar für Förderprogramme und Nachweispflichten.
Was, wenn sich zu wenige anmelden?
Bis zwei Wochen vor dem Termin kostenfreie Verschiebung. Bei weniger als fünf Anmeldungen entscheiden Sie, ob wir in kleiner Runde durchführen oder verschieben. Danach entweder Durchführung oder 50 Prozent Ausfallhonorar, weil der Tag dann geblockt ist.
Zwei Wege, je nachdem wie konkret es ist.
Wenn Sie einen Termin im Kopf haben, nehmen Sie das Vorgespräch. Wenn Sie gerade nur sondieren, nehmen Sie das Portfolio. Es ist so geschrieben, dass Sie es im Haus weitergeben können.