Für Gründer:innen ganz am Anfang

Selbst und ständig war gestern. So wird aus deiner Idee ein Unternehmen, ohne Haus und Hof zu verspielen.

Endlich deinem Herzen folgen. Raus aus dem seelenlosen Job oder aus einem Vertrag, der sowieso ausläuft.

Ich zeige dir wie
Dr. Kai Bruns
Zertifiziert durch
Stanford d.school Saïd Business School, Oxford Stanford Center for Professional Development Keele University

Du stehst wirklich ganz am Anfang.

Du hast eine Idee. Vielleicht schon lange. Freunde und Familie finden sie gut, zumindest, wenn du davon erzählst.

Aber sobald du konkret werden willst, ertrinkst du in Optionen. Gründerplattform, IHK, hundert YouTube-Videos, drei verschiedene Meinungen von drei verschiedenen Leuten. Alles davon ist kostenlos verfügbar. Nichts davon sagt dir, was du heute als Erstes tun sollst.

Entscheiden musst du erstmal nicht. Du kannst weiter recherchieren, weiter planen, auf den richtigen Moment warten. Genau das ist bequem. Bis der Gedanke kommt: Du lernst ständig dazu. Aber du bewegst dich nicht.

Wahrgenommen wirst du als jemand mit einer Idee, nicht als Gründer:in. Deshalb sagst du eher „Ich überlege, mal was zu machen“ als „Ich hab’s schon jemandem gezeigt.“ Der erste Satz bleibt sicher, ohne Kontakt zu echten Kunden. Der zweite bedeutet, dich zu zeigen und eine Absage zu riskieren. Was du kannst, ist bisher ein Gedanke, noch keine Sache.

Dr. Kai Bruns

„Wenn das Gefühl der Bereitschaft durch bessere Planung entstehen würde, müsstest du dann nicht schon längst viel weiter sein?“

— Kai Bruns

Ich habe da eine andere Theorie.

Selbständig ist nicht unternehmerisch.

Selbständigkeit

Anfrage → Gespräch → Angebot → Zusage → Absprache von Details → Änderungen → Durchführung → Rechnung … dann wieder von vorne.

Unternehmerisch

Problem identifizieren → Zielgruppe verstehen → Lösung entwickeln → Angebot bauen → System aufbauen, standardisieren, automatisieren.

Nur weil du selbständig bist, hast du nicht automatisch ein Business. Viele verpassen es, ein Business zu bauen, das auch ohne sie funktioniert.

Ein Business zu führen ist mehr als ein Haufen von Aufträgen zu haben.

Es ist ein System aus Denkweisen und Strukturen, die ineinandergreifen. Wenn sie funktionieren, entsteht aus deiner Expertise etwas, das nicht bei jedem Auftrag wieder von vorne beginnt.

01

Problemorientiert

Was ist eigentlich das Problem? Nicht: Was kann ich verkaufen?

02

Mittelorientiert

Was habe ich bereits? Nicht: Was brauche ich noch?

03

Entscheidungsfähig

Was muss ich jetzt entscheiden? Nicht: Welche Antwort ist die richtige?

Das sind die drei Denkweisen, die du brauchst, um unternehmerisch mit deiner Expertise umzugehen.

01

Angebotsstruktur

Vom individuellen Einzelfall zu einem standardisierten Angebot, das ein wiederkehrendes Problem löst.

02

Nachfragestruktur

Schluss mit Zufallsempfehlungen: ein planbarer Weg zu den Menschen, die dein Angebot brauchen.

03

Lieferungsstruktur

Prozesse und Standards, mit denen du zuverlässig lieferst, ohne bei jedem Auftrag neu zu beginnen.

04

Geld-Struktur

Klarheit über Kosten, Preise und das, was am Ende wirklich bei dir ankommt.

05

Entscheidungsstruktur

Wie du steuerst, statt nur zu reagieren: klare Kriterien statt Bauchgefühl.

beobachten Probleme erkennen entscheiden Angebote entwickeln Kunden bedienen testen verbessern standardisieren automatisieren

Diese fünf Strukturen sind das Uhrwerk. Deine Aufgabe ist es, sie aufzubauen, miteinander zu verbinden und Schritt für Schritt unabhängiger von deiner eigenen Zeit zu machen.

Wenn gute Fragen wichtiger sind als halbgare Antworten.

Ich bringe dir nicht nur Fachwissen bei. Ich zeige dir, wie du gut denkst und kluge Entscheidungen triffst, auch wenn du nicht alles weißt.

Annahme oder Tatsache? Welche Frage zuerst? Was kostet die Antwort? Ist das reversibel? Was ist bereits da? Handeln statt abwarten

Ich liefere nicht für jede Situation eine fertige Antwort.

Ich helfe dir herauszufinden, was du als Nächstes herausfinden musst.

Ich bin Dr. Kai Bruns, Entrepreneurship Education Designer an der Hochschule Emden/Leer. Aber die eigentliche Frage ist nicht mein Titel, sondern was ich tue: Ich helfe Menschen, die ganz am Anfang stehen, mit einer Idee, aber ohne Plan, aus dieser Idee ein eigenes Angebot und ein unternehmerisches System zu bauen.

Wie? Indem ich ihnen beibringe, unter Unsicherheit gute Entscheidungen zu treffen und aus dem, was bereits da ist, etwas Eigenes aufzubauen, und ich baue nebenbei selbst an einem Unternehmen, mit denselben Fragen im Kopf wie du.

Meine Aufgabe ist es, Konzepte so zu gestalten, dass sie nicht im Kopf hängen bleiben, sondern im Alltag ankommen: der unternehmerische Umgang mit Expertise.

Stanford d.school Alumnus Saïd Business School, Oxford Stanford Center for Professional Development
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